Erdungswiderstand-Messgeräte
Erdungswiderstand-Messgeräte
Erdungswiderstand-Messgeräte messen den Widerstand von Erdungselektroden, Erdungsgittern und Bonding-Leitern, um sicherzustellen, dass sie die erforderlichen Sicherheits- und Betriebsgrenzen erfüllen. Ein zuverlässiges Erdungssystem ist wichtig für die Sicherheit des Personals, den Schutz von Geräten und die ordnungsgemäße Funktion von Schutzrelais und Überspannungsschutzgeräten. Normen wie IEEE 142, IEC 60364, NFPA 780 und NEC geben maximal zulässige Erdungswiderstandswerte für verschiedene Installationstypen vor.
Testmethoden umfassen die Potentialabfall-Methode (drei Pole), Zwei-Pol-Prüfung, selektive Klemmen-Prüfung und Zangenmessung ohne Hilfselektrode für Gitter mit mehreren parallelen Erdungsstäben. Zangengeräte wie das Megger 1000-324 und die Fluke 1623 GEO Serie ermöglichen Messungen ohne Anlegen von Hilfselektroden, ohne das Erdungssystem vom Betrieb zu trennen.
Typische Anwendungen
- Überprüfung der Erdungssystem-Integrität bei Elektroumspannstationen und Versorgungsinfrastruktur
- Prüfung von Blitzschutz-Erdungselektroden nach IEC 62305
- Inbetriebnahme und Wartung von Telefunkmast- und Rechenzentrum-Erdungssystemen
- Messung des Erdungsschleife-Widerstands in Industrieanlagen
- Überprüfung der Schutzerdung zur Einhaltung der Personensicherheit auf Bau- und Industriestandorten
Beliebte Marken
Megger und Fluke dominieren diese Kategorie. Megger bietet ein umfassendes Spektrum von Zangengeräten bis zu fortschrittlichen Vier-Pol-Erdungsprüfgeräten. Flukes GEO-Serie (1623 und 1625) bietet vielseitige Feldgeräte mit selektiver Testmöglichkeit. AEMC Instruments und Kyoritsu produzieren auch häufig verwendete Erdungswiderstand-Prüfer für Elektrowartung und Bauanwendungen.